{"id":191,"date":"2026-02-09T00:24:00","date_gmt":"2026-02-09T00:24:00","guid":{"rendered":"https:\/\/sidoniescharfestiftung.de\/?page_id=191"},"modified":"2026-02-16T01:18:43","modified_gmt":"2026-02-16T00:18:43","slug":"die-stiftung","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/sidoniescharfestiftung.de\/?page_id=191","title":{"rendered":"Die Stiftung"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-group\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained\">\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Die Stifterin Sidonie Scharfe<\/h4>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text is-stacked-on-mobile is-vertically-aligned-top\" style=\"grid-template-columns:35% auto\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"195\" height=\"300\" src=\"https:\/\/sidoniescharfestiftung.de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/sidonie-195x300.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-353 size-medium\" srcset=\"https:\/\/sidoniescharfestiftung.de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/sidonie-195x300.jpeg 195w, https:\/\/sidoniescharfestiftung.de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/sidonie.jpeg 360w\" sizes=\"auto, (max-width: 195px) 100vw, 195px\" \/><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sidonie Scharfe (1834-1909) war nach dem Tode ihrer Mutter 1870 zu gleichen Teilen mit ihrer Schwester Marie Pasewaldt Eigent\u00fcmerin des Lehnschulzengutes in Zehlendorf.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die unverheiratete Sidonie war Ende des 19. Jahrhunderts immer wieder als Wohlt\u00e4terin hervorgetreten. Nachdem in den achtziger Jahren die Landwirtschaft aufgegeben war, gr\u00fcndete sie f\u00fcr die in den Ruhestand geschickten Knechte das Wilhelm-Friedrich-Stift an der Fischerh\u00fcttenstra\u00dfe.<\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der wachsenden evangelischen Gemeinde schenkte sie ein wertvolles Grundst\u00fcck im Ortskern Zehlendorf f\u00fcr ein Pfarrhaus und die 1905 erbaute Pauluskirche.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">1907, zwei Jahre vor ihrem Tod, schrieb sie am 28. Februar ihr Testament. In ihm legte sie eine \u2013 f\u00fcr die damalige Zeit staunenswerte \u2013 Verf\u00fcgung nieder: Ein Stift f\u00fcr arme Witwen und benachteiligte \u201ealte M\u00e4dchen\u201c sei zu bauen, das diesen erlaube, in einer eigenen Wohnung ein selbst\u00e4ndiges Leben im Alter zu f\u00fchren. Die Stiftung \u2013 so die Gr\u00fcnderin Sidonie Scharfe \u2013 sollte ihren Namen tragen.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Die Stiftung &#8211; heute<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zur Sidonie-Scharfe-Stiftung geh\u00f6ren zwei sch\u00f6ne Altbauten von 1914 und 1926, die mit einem Garten, gepflegten Beeten und Wegen untereinander verbunden sind. Alle 77 Wohnungen der beiden H\u00e4user sind mit einem Duschbad und einer K\u00fcche ausgestattet. \u201eBarrierefreier\u201c Zutritt zu allen Wohnungen, Gemeinschaftsr\u00e4umen, Garten, Eing\u00e4ngen erm\u00f6glicht auch behinderten Damen einen selbst\u00e4ndigen Alltag. Die Stiftung mit ihrem parkartigen Garten erlaubt ein behagliches Leben im Alter. Sie liegt in einer ruhigen Stra\u00dfe mit alten B\u00e4umen und sch\u00f6nen Altbauten aus der Gr\u00fcnderzeit Berlins. Die unmittelbare N\u00e4he zur Clayallee mit ihren sehr guten&nbsp;<a href=\"https:\/\/sidoniescharfestiftung.de\/?page_id=248#Lage\" data-type=\"internal\" data-id=\"#Lage\">Verkehrsanbindungen<\/a>, Wellness-Bad, Supermarkt, Arztpraxen, Apotheken und mehreren Caf\u00e9s bietet eine gute Einbindung in das st\u00e4dtische Ambiente. F\u00fcr die Sidonie-Scharfe-Stiftung ist ein gew\u00e4hltes&nbsp;<a href=\"https:\/\/sidoniescharfestiftung.de\/?page_id=248#Kuratorium\">Kuratorium<\/a>&nbsp;mit elf ehrenamtlich arbeitenden, Zehlendorfer B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern verantwortlich, es vertritt die Interessen der Stiftung.<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Die Stiftung &#8211; Geschichte<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Durch das Testament der Stifterin Sidonie Scharfe (1834-1909) wurde der Bau eines Hauses in der Scharfestra\u00dfe erm\u00f6glicht. Das erste Geb\u00e4ude wurde 1914 eingeweiht. Von Anfang an war die Nachfrage gr\u00f6\u00dfer als das Angebot, ein zweites, gr\u00f6\u00dferes Haus dringend erw\u00fcnscht. Durch die Tatkraft von Frieda K\u00f6pke und die finanzielle Hilfe des Zehlendorfer Bezirks gelang es 1926, ein gro\u00dfes Nachbargrundst\u00fcck zu erwerben und nach den Pl\u00e4nen des namhaften j\u00fcdischen Architekten Bruno Ahrens das heute unter Denkmalschutz stehende sch\u00f6ne Haus zu bauen. Im zweiten Weltkrieg wurde das neue Haus von Bomben schwer getroffen, der expressionistische Giebel und der Saal zerst\u00f6rt. In den f\u00fcnfziger Jahren gab es eine erste Reparatur.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In den achtziger Jahren war eine Modernisierung notwendig, um die Zukunft der Stiftung zu sichern. Fahrst\u00fchle und Rampen wurden eingebaut, um \u201ebarrierefreien\u201c Zutritt zu allen&nbsp;<a href=\"https:\/\/sidoniescharfestiftung.de\/?p=315\" data-type=\"post\" data-id=\"315\">Wohnungen<\/a>&nbsp;und Gemeinschaftsr\u00e4umen zu erm\u00f6glichen. Lottogelder und Zuwendungen der&nbsp;<abbr title=\"Wohnungsbau-Kreditanstalt\">WBK<\/abbr>&nbsp;halfen, die Sanierung zu vollenden. Ende der 90iger Jahre konnten die gro\u00dfen D\u00e4cher vom Asbest befreit und mit Schiefer und Tondachschindeln, sogenannten Biberschw\u00e4nzen, stilgerecht gedeckt werden. Der expressionistische Giebel wurde rekonstruiert. Die Mittel kamen aus dem Nachla\u00df Hertha M\u00fcller.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Stifterin Sidonie Scharfe Sidonie Scharfe (1834-1909) war nach dem Tode ihrer Mutter 1870 zu gleichen Teilen mit ihrer Schwester Marie Pasewaldt Eigent\u00fcmerin des Lehnschulzengutes in Zehlendorf. Die unverheiratete Sidonie war Ende des 19. Jahrhunderts immer wieder als Wohlt\u00e4terin hervorgetreten. 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